<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.xinux.net/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Abgrenzung_zum_Penetration_Test</id>
	<title>Abgrenzung zum Penetration Test - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.xinux.net/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Abgrenzung_zum_Penetration_Test"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.xinux.net/index.php?title=Abgrenzung_zum_Penetration_Test&amp;action=history"/>
	<updated>2026-09-09T04:56:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Xinux Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.1</generator>
	<entry>
		<id>https://www.xinux.net/index.php?title=Abgrenzung_zum_Penetration_Test&amp;diff=73311&amp;oldid=prev</id>
		<title>Thomas.will: Die Seite wurde neu angelegt: „= Security Scanner und Penetrationstest =  *Beide Verfahren suchen Schwachstellen. Sie beantworten aber unterschiedliche Fragen und ersetzen einander nicht.  =…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.xinux.net/index.php?title=Abgrenzung_zum_Penetration_Test&amp;diff=73311&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-09-06T13:18:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „= Security Scanner und Penetrationstest =  *Beide Verfahren suchen Schwachstellen. Sie beantworten aber unterschiedliche Fragen und ersetzen einander nicht.  =…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;= Security Scanner und Penetrationstest =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beide Verfahren suchen Schwachstellen. Sie beantworten aber unterschiedliche Fragen und ersetzen einander nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was der Scanner beantwortet ==&lt;br /&gt;
{{#drawio:scanner-pentest-01}}&lt;br /&gt;
*Der Scanner ermittelt, welches Produkt in welcher Version hinter einem offenen Port läuft, und schlägt in seiner Datenbank nach, ob dazu Schwachstellen bekannt sind.&lt;br /&gt;
*Seine Aussage lautet: hier '''könnte''' etwas sein.&lt;br /&gt;
*Ob die Schwachstelle in dieser konkreten Umgebung tatsächlich ausnutzbar ist, prüft er nicht.&lt;br /&gt;
*Daraus entstehen Falschmeldungen (''False Positives''): gemeldete Schwachstellen, die im vorliegenden Aufbau ins Leere laufen.&lt;br /&gt;
*Ebenso entstehen Lücken in der Erkennung (''False Negatives''): der Scanner findet nur, was in seiner Datenbank steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was der Penetrationstest beantwortet ==&lt;br /&gt;
{{#drawio:scanner-pentest-02}}&lt;br /&gt;
*Beim Penetrationstest wird die Schwachstelle tatsächlich ausgenutzt.&lt;br /&gt;
*Die Aussage lautet: hier '''ist''' etwas, und ich bin hineingekommen — mit Nachweis.&lt;br /&gt;
*Geprüft wird nicht nur die einzelne Lücke, sondern auch die Verkettung mehrerer für sich harmloser Schwächen.&lt;br /&gt;
*Gefunden werden dabei auch Fehler, die in keiner Datenbank stehen: Logikfehler in der Anwendung, fehlerhafte Berechtigungsprüfungen, unsaubere Abläufe im Geschäftsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenüberstellung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! !! Security Scanner !! Penetrationstest&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frage || Ist etwas bekannt Verwundbares vorhanden? || Lässt es sich ausnutzen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ablauf || automatisiert || überwiegend manuell&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Umfang || flächendeckend, alle Systeme || punktuell, ausgewählte Ziele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Häufigkeit || regelmäßig, z. B. wöchentlich || einmalig oder jährlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grundlage || Datenbank bekannter Schwachstellen || Kenntnis und Erfahrung des Testers&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ergebnis || lange Liste mit Bewertung || wenige belegte Befunde mit Nachweis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fehlerarten || Falschmeldungen und Erkennungslücken || abhängig vom Können des Testers&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aufwand || gering, nach Einrichtung fast keiner || hoch, Personentage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Findet Logikfehler || nein || ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beauftragung || auf eigenen Systemen nicht erforderlich || schriftliche Beauftragung zwingend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Einordnung ==&lt;br /&gt;
*Ein Penetrationstest ohne schriftliche Beauftragung des Systembetreibers ist strafbar.&lt;br /&gt;
*Die Beauftragung legt fest: Ziele, Zeitraum, erlaubte Verfahren, Ansprechpartner und das Vorgehen bei einem gefundenen kritischen Befund.&lt;br /&gt;
*Bei fremdgehosteten Systemen ist zusätzlich die Zustimmung des Betreibers erforderlich.&lt;br /&gt;
*Auch ein Scan gegen fremde Systeme ist ohne Erlaubnis nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenspiel in der Praxis ==&lt;br /&gt;
*Der Scanner läuft dauerhaft und hält den Grundzustand sauber: fehlende Patches, veraltete Dienste, unsichere Konfigurationen.&lt;br /&gt;
*Der Penetrationstest prüft in größeren Abständen, ob die verbliebenen Schwächen zusammen einen Weg ins System ergeben.&lt;br /&gt;
*Ein Penetrationstest auf einem System, das nie gescannt wurde, verbringt seine Zeit mit dem Auflisten fehlender Patches — dafür ist er zu teuer.&lt;br /&gt;
*Werkzeuge lassen sich nicht eindeutig zuordnen: OWASP ZAP ist im automatischen Scan ein Scanner, im Proxy-Betrieb mit manuellem Nachfassen ein Werkzeug für den Penetrationstest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernaussage ==&lt;br /&gt;
*Der Scanner prüft Bekanntes flächendeckend.&lt;br /&gt;
*Der Penetrationstest prüft die Ausnutzbarkeit punktuell.&lt;br /&gt;
*Keines der beiden Verfahren ersetzt das andere.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas.will</name></author>
	</entry>
</feed>